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ZIESHINE

Fabric Lab · 12 Min. Lesezeit · 2026-10-10

Eigene Performance-Stoffe für Activewear-Marken

Drei Wege zu einem exklusiven Griff, die acht Stufen, die eine Strickerei wirklich fährt, und die Zahlen — MCQ, Frist, Prüfungen — die entscheiden, ob Eigenentwicklung sich lohnt.

Ein eigener Stoff ist der stärkste Graben, den eine Activewear-Marke besitzen kann — und der leichteste Weg, eine Saison zu verbrennen. Dieser Leitfaden zeigt die drei Wege zu einem exklusiven Griff, die acht Stufen, die eine Strickerei wirklich fährt, und die Zahlen, die entscheiden, ob Eigenentwicklung sich für Ihr Programm lohnt.

Three routes

Basis aus dem Entwicklungskatalog + Katalogfarbe, Basis aus dem Entwicklungskatalog + eigene Farbe, oder eine vollständig eigene Konstruktion. Die meisten Marken brauchen die mittlere.

Extra lead time

Entwicklung oder Färbung eigenen Stoffs addiert typisch ~15–20 Tage, bevor die Bekleidungsproduktion startet.

Fabric minimum

Die MCQ für eigenen Stoff liegt typisch bei ~500–1.300 m je Strickerei, Farbe und Konstruktion — meist die bindende Grenze, nicht die Bekleidungs-MOQ.

Approval rule

Stoff wird an dem Kleidungsstück freigegeben, für das er ist — Proto, Passform und Waschen — nicht auf einer Musterkarte.

Drei Wege zu einem exklusiven Griff

„Eigener Stoff“ meint drei sehr verschiedene Projekte. Sie zu vermischen ist der häufigste Grund, warum ein Entwicklungsbudget überzieht.

RouteWas sich ändertWas fest bleibtWann es passt
A · Basis aus dem Entwicklungskatalog, KatalogfarbeNichts am Stoff — Schnitt, Zutaten und Branding machen ihn zu IhremKonstruktion, Garn, Ausrüstung, FarbkarteErste Kollektion, Test-SKUs, schnelle Sell-through-Checks
B · Basis aus dem Entwicklungskatalog, eigene FarbeFarbe (Lab Dip auf Ihren Standard), manchmal Ausrüstung oder DruckKonstruktion und Garn — der Griff, den Sie schon freigegeben habenMarkenfarbgeschichte auf bewährtem Griff; der häufigste Weg
C · Eigene KonstruktionGarn, Gauge, Strickstruktur, Gewicht, Ausrüstung — ein neuer StoffcodeNur Ihr BriefEin Hero-Produkt, dessen Griff nicht auf Alibaba existieren darf
ZIESHINE named library bases (PowerForm™, AirTouch™, AquaForm™, CloudTouch™) are route A/B starting points; development codes such as ZS-ACT-250N66 are route C.

Route B buys you 80% of the brand value of route C for a fraction of the risk: the hand, recovery and opacity are already proven, and only colour has to pass. Route C is justified when the feel is the product — a sculpting double knit, a cool-touch second skin, a matte compression face nobody else sells.

Der achtstufige Entwicklungsweg

Jede ernsthafte Strickerei fährt eine Version dieser Sequenz. Wer sie kennt, kann fragen, wo das Projekt steht — und einen Lieferanten erkennen, der Stufen überspringt.

  1. Brief and benchmark. End use, target hand, weight band, stretch and opacity expectations, colour standards, claims (recycled, UPF) and a reference garment or swatch. A benchmark you can hand over beats ten adjectives.
  2. Construction proposal. Yarn type and count (e.g. nylon 66 vs nylon 6 filament, elastane denier and percentage), machine gauge and knit structure (single jersey, interlock, double knit, warp knit). This is where the hand is really decided.
  3. Greige trial. A short knitting run in undyed (greige) state to check weight, width, stretch and surface before money is spent on dyeing.
  4. Dyeing and finishing trial. Heat-setting, dyeing and finishing (brushing, peach, wicking or soft finishes) move weight, width and stretch. A greige pass is not a finished pass.
  5. Lab dips. Colour submitted against your physical standard under the agreed light source; approved, adjusted, or re-dipped. Plan at least one correction round for difficult shades.
  6. Fabric testing. The test plan below, run on finished fabric — in-house screening first, third-party lab where a claim or a retailer requires it.
  7. Garment proto on development fabric. The fabric is cut into the actual style. Recovery, opacity and seam behaviour are judged on a body, then after washing.
  8. PPS and bulk booking. Pre-production sample on bulk-intent fabric, then yarn and greige are booked against your bulk quantity.

The step most often skipped is 7. A fabric can pass every lab test and still fail on a squatting body, because the seat of a legging stretches far more than a lab strip does. See how we evaluate squat-proof fabrics.

Was ein Stoff-Brief enthalten muss

Eine Strickerei kann nur gegen Schriftliches anbieten und entwickeln. Diese acht Zeilen verhindern die meisten Re-Dips und Re-Knits:

Fabric brief — minimum content
  1. Endverwendung und Kleidungsstück (z. B. High-Waist-Legging, 25"-Schritt, Studio + Gym)
  2. Referenz: physisches Muster oder Kleidungsstück, plus was bleiben und was sich ändern soll
  3. Gewichtsspanne (g/m²) und Zusammensetzungsabsicht (z. B. Nylon/Elastan, Recyclinganteil J/N)
  4. Erwartung an Dehnung und Recovery, und die Methode, mit der Sie prüfen
  5. Opazitätsanforderung, hellste Farbe, und ob nach dem Waschen bestehen muss
  6. Farbstandards (physisch), Lichtquelle und Toleranz
  7. Angaben, die Sie drucken wollen (UPF, Recycling, quick-dry), und die Unterlagen, die jede braucht
  8. Ziel-Bulkmenge je Farbe, damit die Strickerei das Minimum dimensionieren kann

Use the tech pack guide for the garment side. If you only have a competitor garment, send it — reverse-engineering composition and construction is a normal first step.

Ein Prüfplan nach Endverwendung

Prüfen Sie, wofür das Kleidungsstück verantwortlich gemacht wird. Derselbe Stoff braucht als Legging, Badeanzug oder Hoodie einen anderen Plan.

EndverwendungPrüfungen, die die Freigabe entscheidenVertiefungsleitfaden
Leggings, BHsDehnung und Recovery (zyklisch), Opazität unter Dehnung, Pilling, Farbechtheit gegen Reiben und SchweißStretch recovery · Squat-proof
SwimwearFarbechtheit gegen Chlor- und Meerwasser, Elastan-Erhalt nach Chlor, UPF, LichtechtheitChlorprüfung
Tennis, PadelRecovery, Opazität in Weiß und hellen Farben, Feuchtigkeitsmanagement, Abrieb und SchnappenTennis- und Padel-Stoffe
Knit LoungePilling, Dimensionsstabilität, Spiralität, Farbechtheit beim WaschenPilling und Schrumpf

MCQ, Frist und Kosten — die Zahlen, die entscheiden

Minimums. Custom fabric is governed by the mill’s minimum colour quantity (MCQ), typically ~500–1,300 m depending on mill, colour and construction. That is why a brand can have a low garment MOQ and still face a fabric minimum that is the real gate. The full arithmetic is in stock vs custom fabric: MOQ and lead times.

Time. Custom fabric development or custom dyeing typically adds ~15–20 days before garment production. Bulk garment production then runs on the usual clock — about 25–30 days after PPS on stocked bases, longer for swimwear and specialised constructions.

Cost drivers. Yarn type (nylon 66 and branded elastane cost more than commodity nylon 6), elastane percentage, gauge, finishing steps, and the number of colours. Development charges, where they apply, are quoted against the written brief — never as a rate card.

Exklusivität, IP und Nachhaltigkeitsangaben

A custom construction gets its own development code (for example ZS-ACT-250N66, a nylon 66 performance double knit). Exclusivity terms — which colours, which period, which markets — are written into the agreement, ideally under a mutual NDA signed before the brief is shared.

Recycled claims need paperwork per order. GRS-certified options are available subject to the selected mill, material scope and transaction certificate requirements; ZIESHINE’s own licence scope is stated on the certifications page. A swatch labelled “recycled” is not a claim you can print.

What we publish — and what we don’t

We publish named-base compositions, weights and the lab summaries we hold (for example the AquaForm™ Intertek summary on the fabric test pack). We do not publish a universal “development fee”, a fabric price list or test results for fabrics that have not been tested — those are quoted or reported per brief.

Wann Eigenentwicklung sich nicht lohnt

  • Ihre erste Kollektion hat noch keine Sell-through-Daten — starten Sie auf einer Basis aus dem Entwicklungskatalog, dann passen Sie die bewährte SKU an.
  • Ihre Menge je Farbe liegt weit unter dem Strickerei-Minimum und Sie können Stoff nicht über Stile teilen.
  • Der Unterschied, den Sie wollen, ist nur Farbe — das ist Route B, nicht Route C.
  • Ihr Launch-Termin lässt keinen Raum für Greige-Versuch, Färbeversuch und Bekleidungs-Proto.

When it is worth it, start with the commercial desk: sportswear fabric development.

Genannte Methoden und Quellen

  • ISO 20932-1 / EN 14704-1 (Elastizität von Stoffen)
  • ISO-105-Reihe (Farbechtheit)
  • ISO 12945-2 (Pilling, modifiziertes Martindale)
  • ISO 6330 + ISO 5077 (Waschen und Maßänderung)

Normen werden so benannt, wie Käufer sie üblicherweise spezifizieren. Werksergebnisse sind nur die als aktenkundig angegebenen; Programmergebnisse werden je Brief berichtet.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Entwicklung eines eigenen Performance-Stoffs?

Entwicklung oder Färbung eigenen Stoffs addiert typisch etwa 15–20 Tage vor der Bekleidungsproduktion. Die Serienproduktion der Bekleidung folgt danach dem üblichen Kalender nach PPS-Freigabe.

Was ist die Mindestmenge für einen eigenen Stoff?

Das Farbminimum der Strickerei (MCQ) liegt typisch bei etwa 500–1.300 Metern je nach Strickerei, Farbe und Konstruktion. Es ist getrennt von der Bekleidungs-MOQ.

Kann ich nur die Farbe eines bestehenden Stoffs anpassen?

Ja. Eine eigene Farbe auf einer bewährten Basis aus dem Entwicklungskatalog ist der häufigste Weg: der Griff ist schon freigegeben, nur der Lab Dip muss bestehen.

Wem gehört eine eigene Stoffkonstruktion?

Der Exklusivitätsumfang — Farben, Zeitraum und Märkte — wird schriftlich vereinbart, idealerweise unter einem gegenseitigen NDA, das vor der Weitergabe des Briefs unterschrieben wird.